08.09.2017

Langjähriger Arbeitsplatz oder ständige Wechsel im Lebenslauf: Die Jobwechselfrequenz deutscher Arbeitnehmer

Gibt es heutzutage noch den Job fürs Leben, von der Ausbildung bis zur Rente? Oder ist ein regelmäßiger Wechsel der Arbeitsstelle mittlerweile gängig?

Legt man eine Statistik des Spiegel Online zugrunde, stellt man fest, dass sich die durchschnittliche Zeit, die deutsche Arbeitnehmer bei demselben Unternehmen arbeiten, in den vergangen Jahren kaum verändert hat. 1985 lag die Dauer der Betriebszugehörigkeit deutscher Arbeitnehmer bei durchschnittlich 10,1 Jahren. Die Betriebszugehörigkeitsdauer im Jahr 2014 beträgt laut Statistik sogar 10,9 Jahre. Die Dauer eines Angestelltenverhältnisses ist demnach auch heutzutage noch recht lang, bevor man den Arbeitgeber wechselt.

Entscheidend für die Betriebszugehörigkeit ist, in welcher Branche man arbeitet. In der Gastronomie sind schnelle Wechsel die Regel, im öffentlichen Dienst, bei Banken und Versicherungen sowie bei pädagogischen Berufen kann man sich auf lange Laufbahnen einstellen.

Bei jungen Arbeitnehmern kann man über die Jahre hingegen den gegenteiligen Trend beobachten: Arbeitnehmer im Alter von 15 bis 30 Jahren weisen in den ersten Jahren ihres Berufslebens kürzere Beschäftigungsverhältnisse auf als in den vergangenen Jahren.

Quelle: KarriereSPIEGEL